Was sind CFDs ?

CFDs (Contract for difference / Differenzkontrakte)  zählen zu den Derivaten wie auch Optionen, Zertifikate oder Futures. Der Preis von CFDs richtet sich dabei nach der Differenz von Geld-und Briefkursen und nicht auf dem Basispreis.BEi CFDs werden keine reellen Werte gehandelt, man erhält also z.B. nicht wirklich Aktien von einem Unternehmen – dieser Handel ist rein virtueller Natur.

Bei einem CFD setzt man auf steigende Kurse ( Call / man geht LONG)

Ein Call sichert dem Käufer zu von einem Emittenten einen Wert innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraumes zu einem fest vereinbarten Preis zu kaufen – man erwirbt also eine Kaufoption. Dies ist dann gegeben wenn der Käufer davon überzeogt ist das der Wert steigt , kauft er einen Wert für 100EUR und der Kurs steigt auf 120EUR kann der Käufer den die Differenz von 20 Euro bei Verkauf des Wertes einstreichen – daher der Name Differenzkontrakt. Besonders lukrativ wird dies bei CFDs durch Hebel , einfach ausgedrück Multiplikatoren bei dem man sehr viel höhere Gewinne generieren kann. Allerdings gilt das auch für den Fall das man Verluste einfährt, auch diese Multiplizieren sich dann mit dem Hebel. Dennoch ist der Hebel insofern sinnvoll da damit auch „teure“ Werte lukrativ gehandelt werden können.

oder man setzt auf fallende Kurse ( Put / man geht SHORT)

Hier ist es im Prinzip das gleiche wie bei einem Call nur das man hier keine Kaufoption erwirbt sondern eine Verkaufsoption . Man bekommt hier also die Zusicherung zu einem fest vereinbartem Preis verkaufen zu können.Auch hier kommen die Hebel zum tragen und verfielfältigen den möglichen Gewinn oder Verlust.

Die Gefahr die durch Hebel droht ist nicht zu unterschätzen , geht man zum Beispiel long bei einem hohen Hebel und statt dem erwartetem Kursanstieg geht es in den Keller (z.B. durch eine Gewinnwarnung) dann wachsen die Verluste oft so schnell das man kaum Zeit zum reagieren hat.Dies ist vor allem Gefährlich für kleine Spekulanten die dann schnell in der Nachschusspflicht stehen , das heisst das Sie das Minus das Sie im Depot verursacht haben dann ausgleichen müssen. Daher handeln Sie nur wenn Sie ganu wissen was Sie machen , Trading mit CFDs ist nichts für Anfänger ! So berichtete am 16.01.2015 ein Spekulant in dem BörsenforumWallstreet-Online davon wie aus 3000EUR Invenstment unglaubliche 280000 EUR Schulden wurden (LINK)

WEnn Sie den Handel mit CFDs dennoch probieren wollen dann nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit eines Demo-Kontos das von vielen Brokern bereitgestellt wird. Leider sind die meisten Demokonten zeitlich befristet – meist 30 Tage, aber für das lernen mit CFDs sollten man ruhig 6 Monate im Probebetrieb arbeiten. Wir bieten ein unbegrenztes Demokonto bei dem Sie so lange testen können wie Sie wollen -den Link dazu finden Sie auf unserer Startseite.

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